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24/04/2017
Parmaschinken wächst 2016 mit Bedienware

Das Consorzio del Prosciutto di Parma, der Verband der Parmaschinken-Hersteller, meldet für das Jahr 2016 mit einer Gesamtproduktion von 8,7 Millionen Parmaschinken ein Wachstum von 2,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 68 Prozent des luftgetrockneten Schinkens wurden in Italien verkauft, die restlichen 2.757.000 Stück in den Exportländern, die damit insgesamt um 1,2 Prozent zulegten.

Trotz eines Rückgangs beim Verzehr von Fleisch und Wurst in Italien, war 2016 ein positives Jahr für die Hersteller von Parmaschinken. Die Wiederherstellung des Gleichgewichts von Angebot und Nachfrage führte einerseits zu einer deutlichen Reduzierung der Bestände und andererseits zu einer Erholung der Verkaufspreise an den Handel.

In den internationalen Märkten wurde ein starkes Wachstum erzielt trotz einiger Lieferrückstände und Preiserhöhungen – dies betraf insbesondere die SB-Scheibenware, die preissensibler und häufig in Promotion-Aktionen eingebunden ist. Erstmals ist der Verkauf von geschnittenem Parmaschinken in der SB-Packung in den internationalen Märkten konstant geblieben und das Wachstum mit der Bedienware erzielt worden.

„Wir haben uns das ehrgeizige Ziel gesetzt, die 3-Millionen-Marke im Export innerhalb kurzer Zeit zu erreichen“, so Vittorio Capanna, Präsident des Consorzio del Prosciutto di Parma. „Der Wettbewerb auf dem Weltmarkt ist mit Sicherheit eine komplexe Herausforderung für alle Unternehmen, aber wir als Branche sind angespornt durch die hervorragenden Ergebnisse, die bisher erreicht wurden. Wir brauchen nur zu berücksichtigen, dass wir noch vor zehn Jahren weniger als 2 Millionen Schinken exportiert haben. All das ermutigt uns, den entwickelten Wachstumsplan weiterhin beharrlich zu verfolgen.“

Sowohl der Gemeinschaftsmarkt, der 61 Prozent des Gesamtexportvolumens aufnimmt, als auch die Drittmärkte haben 2016 jeweils mit einem Absatzzuwachs von 16.000 Parmaschinken gleichermaßen zum Wachstum beigetragen.

Die USA etablieren sich mit 623.000 eingeführten Parmaschinken (+7 %) als Hauptimportland, gefolgt von Frankreich mit 476.000 Schinken (+4,7 %). Deutschland liegt auf Platz 3. In die Bundesrepublik wurden im vergangenen Jahr 468.000 Schinken exportiert, was ein Plus von 3 Prozent bedeutet.

In den Schwellenländern China und insbesondere in Brasilien wurde Parmaschinken in großem Stil in bedeutenden Handelsketten eingeführt.

SB-Scheibenware
1.568.000 Parmaschinken, das sind 18 Prozent der Gesamtproduktion 2016, wurden in Scheiben geschnitten und in 79 Millionen Packungen abgepackt. 24 Prozent davon gingen in die italienischen Handelsregale, die restlichen 76 Prozent in 76 Exportmärkte.

Der Absatz der SB-Scheibenware fiel 2016 leicht um 0,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr aufgrund der Dynamik des Inlandsmarktes; der Export blieb trotz sehr dynamischem Markt stabil.  

In den europäischen Märkten ist Deutschland mit einem Plus von 7 Prozent in 2016 mittlerweile ein Wachstumsmotor für geschnittene Scheibenware. In den vergangenen fünf Jahren stieg das Volumen um 75.000 Schinken auf rund 198.600 Stück, die in Scheiben geschnitten in den deutschen Handel gingen.